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Rechtssichere Alternativen für private Messenger auf dem Firmenhandy

Die ersten großen Unternehmen haben gehandelt und WhatsApp, Snapchat und ähnliche Dienste von den Firmenhandys ihrer Mitarbeiter verbannt. Dieser drastische Schritt ist eine direkte Reaktion auf die Datenschutz-Grundverordnung der EU (EU-DSGVO). Die Verunsicherung beim firmeninternen Umgang mit Messenger-Diensten ist groß. Das Problem: Sie sind ursprünglich für den privaten Gebrauch, nicht für den betrieblichen Einsatz gedacht. Daher erfüllen sie auch die Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz nicht, die bei professionellen Lösungen Standard sind. Dabei gibt es Messenger-Lösungen, die eigens für die mobile interne Unternehmenskommunikation entwickelt wurden. Diese Apps sind nicht nur datenschutzkonform, sondern bieten darüber hinaus viele nützliche Features für eine effiziente Zusammenarbeit im professionellen Kontext. Ein Beispiel ist die nach ISO 27001 zertifizierte und mehrfach ausgezeichnete Mitarbeiter-App Beekeeper. Datenschutz war vom ersten Tag an fester Bestandteil der Kommunikationslösung für Unternehmen.

Rechtssichere Alternativen für private Messenger auf dem Firmenhandy

Rechtssichere Alternativen für private Messenger auf dem Firmenhandy
©Beekeeper AG 2018

Apps wie Beekeeper sind für den professionellen Einsatz im Unternehmen konzipiert. Die Mitarbeiter-App unterstützt die Datensicherheit in der internen Kommunikation unter anderem mit folgenden Funktionen: Sicheres Group-Messaging, vollständig überwachte Benutzersteuerelemente, Best-in-Class-256-Bit-TLS-Verschlüsselung, Einhaltung der DSGVO. Im Gegensatz zu Consumer-Messaging-Apps, bei denen die persönlichen Daten des Nutzers für die kostenlose Nutzung der App ausgetauscht werden, mildert Beekeeper das Non-Compliance-Risiko der DSGVO durch eine abonnementbasierte, sichere interne Kommunikationslösung, die von Grund auf speziell als Mitarbeiter-App entwickelt wurde. Beekeeper hat bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten: den TechOvation Award 2018 für „innovativste Technologie“ in der Hotelbranche, den Inkometa Award für Interne Kommunikation 2018, den Golden ARC Award 2017 in der Kategorie Internal Communications, den Employee Engagement Award 2017, den European Excellence Awards in HR 2017, den Gartner Cool Vendor Award 2016 in der Kategorie Social Software and Collaboration und viele weitere.

Private Messenger verstoßen gegen die DSGVO

WhatsApp und andere private Messenger verstoßen in mehreren Punkten gegen die DSGVO, einschließlich des Rechts auf Zugriff, des Rechts auf Vergessenwerden, des eingebauten Datenschutzes, der Datenübertragbarkeit und des Datentransfers. Diese Anwendungen erheben, speichern und verarbeiten viele personenbezogene Daten der Mitarbeiter, etwa die IP-Adresse, Zugriffe auf Dokumente, Aufenthaltsorte oder Nutzungszeiten. WhatsApp übermittelt darüber hinaus ungefragt Daten zwischen Sender- und Empfängergerät wie etwa Einträge aus dem Adressbuch. Für diese Synchronisation sendet der Messenger Daten wie die Statusanzeige, die Rückschlüsse auf das Nutzungsverhalten zulassen, an Server in den USA. Unternehmen müssen jedoch seit dem 25. Mai garantieren, dass sämtliche intern weitergegebenen Daten geschützt und für Drittpersonen unzugänglich sind – dies betrifft nicht nur Kundendaten, sondern auch die Daten der eigenen Mitarbeiter.

Gute Firmen-Messenger aggregieren, anonymisieren und verschlüsseln die Daten der Nutzer

Es ist höchste Zeit, WhatsApp & Co. durch ein internes Kommunikationsinstrument zu ersetzen, das speziell für Unternehmen geschaffen wurde und das die Anforderungen der DSGVO erfüllt. Die neue Lösung darf kein auf persönlichen Daten basierendes Profiling erstellen. Das heißt, Arbeitsleistung, persönliche Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten und Aufenthaltsorte dürfen nicht analysiert werden. Eine Möglichkeit ist es, eine professionelle Mitarbeiter-App zu implementieren. Eine datenschutzkonforme Mitarbeiter-App erzeugt ausschließlich aggregierte Daten, die von sämtlichen persönlichen Daten gesäubert sind. Und persönliche Daten werden verschlüsselt oder anonymisiert, bevor sie langfristig gespeichert werden. Ein weiterer Vorteil: Die gesamte interne Kommunikation wird in einer Anwendung gebündelt, externe Systeme werden integriert, die Kommunikation aus privaten Social-Media-Kanälen ins Unternehmen zurückgeholt und professionalisiert. Und eine solche App bietet sogar Gruppenchats und Privatnachrichten, um die Kommunikation und Interaktion untereinander in Echtzeit zu ermöglichen.

Die DSGVO fordert Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit

Um sicherzustellen, dass alle personenbezogenen Daten datenschutzkonform verwaltet und verarbeitet werden, sollte die interne Mitarbeiter-App die Konzepte der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit garantieren.

  • Vertraulichkeit: Es ist kein unautorisierter Zugriff auf Daten möglich, was beispielsweise durch die Verschlüsselung der Inhalte erzielt werden kann.
  • Integrität: Die Korrektheit der Daten und des Systems sind sichergestellt und Dritte haben keine Chance, Daten zu manipulieren.
  • Verfügbarkeit: Alle Systeme müssen jederzeit betriebsbereit sein. Ausschließlich autorisierte Nutzer können die Datenverarbeitung vollziehen.

Die Implementierung eines neuen Messengers sollte zudem in Übereinstimmung mit einer nach ISO 27001 zertifizierten IT-Strategie erfolgen.

Warum Unternehmen großen Wert auf Kundenbewertungen legen sollten

Die Informations-Plattform Das Örtliche für Unternehmen zeigt, warum Kundenbewertungen für KMU heutzutage so wichtig sind und wie man sie nutzbringend für sein Unternehmen einsetzt: Laut einer 2017 veröffentlichten Studie* sind Kundenbewertungen der wichtigste Kaufimpuls der Deutschen. Rund zwei Drittel der Bundesbürger erkundigen sich vor einer verbindlichen Kaufentscheidung nach Bewertungen im Internet. Knapp ein Drittel der Konsumenten gibt zu, dass Bewertungen ihre Kaufentscheidung deutlich beeinflussen.

Warum Unternehmen großen Wert auf Kundenbewertungen legen sollten

Warum Unternehmen großen Wert auf Kundenbewertungen legen sollten
pixabay.com ©geralt (Creative Commons CC0)

Was das veränderte Verbraucherverhalten für KMU bedeutet

Wenn Verbraucher zunehmend online nach Kundenbewertungen suchen, ist es für Unternehmer enorm wichtig, im Internet mit seriösen Informationen auffindbar zu sein. Auf die Suche nach Bewertungen von anderen Konsumenten folgt der Blick auf die Webseite (57,9 Prozent), die Kontaktaufnahme mit den Unternehmen selbst (34,5 Prozent) und die Suche nach deren Social-Media-Präsenz (11,3 Prozent). Um von möglichst vielen Kunden gefunden und berücksichtigt zu werden, sollten Unternehmen also online auffindbar sein und die Möglichkeit zur Bewertung anbieten. Um dieses Bedürfnis nach Information zu befriedigen, können Unternehmen zum einen eigene Plattformen wie eine Webseite, einen Social-Media-Auftritt oder einen digitalen Eintrag in einem Verzeichnisdienst wie Das Örtliche aufsetzen. Zum anderen ist ein aktives Bewertungsmanagement  empfehlenswert.

So fördern Unternehmer aktiv Kundenbewertungen

Bewertungsportale spielen bei Kaufentscheidungen eine große Rolle: Gemäß der Erhebung werden sie von etwa 40 Prozent der Befragten häufig genutzt und erscheinen bei Internetrecherchen nach Dienstleistern oft oben in den Suchergebnissen. Es empfiehlt sich, bei der Wahl der richtigen Bewertungsportale nicht nur auf ein einzelnes, sondern auf mehrere Seiten zu setzen und diese auf Basis einer Recherche gezielt nach lokaler sowie thematischer Relevanz auszuwählen. Es kann sehr hilfreich sein, seine Kunden zu befragen, auf welche Bewertungsportale sie setzen. Ist das Unternehmen in diesen Portalen bereits bewertet worden und sind die Bewertungen zum Großteil positiv, können Firmen auf ihrer Webseite dorthin verlinken und Kunden motivieren, selbst Bewertungen zu hinterlassen. Mit Aufklebern auf der Tür, Flyern oder auch Abbindern in Geschäfts-E-Mails können Unternehmen auf die gewählten Portale verweisen. Anbieter wie etwa Meinungsmeister können zudem bei der Akquise zuverlässiger Bewertungen unterstützen. Die Bewertungsportale sollten regelmäßig auf neue Bewertungen hin geprüft werden. Professionelle Reaktionen auf negative Kundenbewertungen sorgen ebenso für ein seriöses Erscheinungsbild, wie positive Meinungen.

Auch bei Das Örtliche können KMU von Kundenbewertungen bekannter Plattformen profitieren

In den Unternehmenseinträgen bei Das Örtliche werden bereits jetzt Bewertungen von über 17 bekannten Bewertungsplattformen wie zum Beispiel Meinungsmeister, GoLocal oder Booking.com angezeigt. Zu finden sind zum einen Durchschnitts- sowie auch Textbewertungen einzelner Verbraucher. Darüber hinaus können Bewertungen auch direkt in den Einträgen bei Das Örtliche hinterlassen werden. Somit stehen in Das Örtliche neben Adresse, Fotos und Wegbeschreibung auch hilfreiche Informationen in Form von Erfahrungsberichten und Kunden-Kommentaren zur Verfügung.

*Quelle: https://www.greven.de/ueber-greven/presse/pressemitteilungen/340-
kundenbewertungen-ausschlaggebend-fuer-kaufentscheidung#_ftn1

**Quelle: GfK Studie zur Nutzung der Verzeichnismedien 2017; repräsentative Befragung von mehr als 15 Tsd. Personen ab 16 Jahren

eBay: Probleme beim Ausdrucken von Versandetiketten

Wenn Sie zurzeit für Ihren verkauften oder zu retournierenden Artikel ein Versandetikett von DHL über eBay ausdrucken möchten, kann es zu Problemen kommen. eBay arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung für das Problem.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld. Sie werden informiert, sobald Sie wieder Versandetiketten über eBay ausdrucken können.

eBay: Probleme beim Ausdrucken von Versandetiketten

eBay: Probleme beim Ausdrucken von Versandetiketten

 

Etsy kooperiert mit Klarna: Neue Zahlungsmöglichkeiten ab Juni 2018 für Käufer in Deutschland

Der Marktplatz für einzigartige und kreative Waren Etsy integriert Klarna, einen der führenden Europäischen Zahlungsanbieter, in den zentralen Checkout-Prozess seiner deutschsprachigen Webseite und App. Käufer und Verkäufer in Deutschland profitieren damit ab Juni 2018 auf Etsy von einer zusätzlichen Zahlungsart.

Durch die strategische Partnerschaft mit dem Online-Zahlungsdienstleister bietet Etsy seinen Endkunden nun auch den Kauf auf Rechnung. Diese vervollständigt die bereits bestehenden Zahlungsmöglichkeiten per Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express), Sofortüberweisung (ebensfalls eine Klarna-Zahlungslösung) und PayPal und ermöglicht den Kunden so ein bequemes und noch flexibleres Einkaufserlebnis. Darüber hinaus können Käufer den Rechnungsbetrag über Klarna auch per Banküberweisung oder Bankeinzug begleichen. Effektiv wird das Angebot dadurch um zwei weitere in Deutschland viel genutzte Bezahlmethoden ergänzt. Die Partnerschaft erstreckt sich zunächste auf den deutschen Markt.

Etsy kooperiert mit Klarna: Neue Zahlungsmöglichkeiten ab Juni 2018 für Käufer in Deutschland

Etsy kooperiert mit Klarna: Neue Zahlungsmöglichkeiten ab Juni 2018 für Käufer in Deutschland
©etsy 2018

Kauf auf Rechnung: Vorteile für Käufer und Verkäufer

Für die Händler erfolgt die Erweiterung mit Klarna automatisch über Etsy Payments und ohne zusätzliche Kosten, Einschränkungen oder Aufwand. Verkäufer haben über den Rechnungskauf die Möglichkeit, neue Zielgruppen zu erschließen. Arne Erichsen, Country Manager von Etsy DACH, sieht große Vorteile für Käufer und Verkäufer: „Der Kauf auf Rechnung ist in Deutschland nach wie vor eine der beliebtesten Zahlungsmethoden. Durch unsere Partnerschaft mit Klarna können wir potenziellen Käufern auf Etsy die Zahlungsmethode anbieten, die sie als einfach und zugleich am sichersten erachten.“

Darüber hinaus soll die neu integrierte Zahlungsart Kaufabbrüchen im Checkout-Prozess entgegenwirken. Einer der Hauptgründe für einen Kaufabbruch im E-Commerce sind immer noch fehlende Zahlungsarten sowie ein komplizierter Registrierungsprozess. „Die Integration unterstützt unsere Händler dabei, den Bestellvorgang über alle Phasen hinweg bis zum erfolgreichen Kauf zu optimieren. Sie können so auch ihre Konversionsrate steigern“, sagt Arne Erichsen.

Unterstützung von kleinen und mittleren Händlern

Mit der Partnerschaft baut Klarna seine Expertise bei den rasant wachsenden Online-Marktplätzen weiter aus. „Etsy ist eine der aktuell spannendsten Plattformen in dem Bereich, Es freut uns, dass wir mit unseren Bezahlmethoden und Services Teil der Etsy-Ökonomie sein und so kreativen Unternehmen die Chance geben zu können, zu wachsen“, erklärt Robert Bueninck, Geschäftsführer von Klarna DACH. „Wir wollen in Zukunft vermehrt kleinen und mittleren Händlern ermöglichen, erfolgreich ihr Geschäft zu betreiben. Denn gerade hier ist das Ausfallrisiko oft ein Hemmnis, um Zahlungsarten wie Rechnungskauf zu integrieren. Mit Klarna können sie alle relevanten Bezahlungsmethoden anbieten, ohne dieses Risiko tragen zu müssen.“

Allianz testet in Italien einen eigenen Bezahldienst

Paypal und Co. bekommen Konkurrenz. Und dieser stammt aus einer anderen Branche. Der Münchner Versicherungskonzern Allianz testet gerade einen eigenen Bezahldienst in Italien und spielt mit dem Gedanken, in auch in Deutschland einzuführen.

Nun hat es in den letzten Jahren nicht wenige Unternehmen gegeben, die im Payment-Sektor mitmischen wollten. Doch der Markt scheint noch immer Attraktivität auszuüben, selbst auf Versicherer wie Allianz. Der Münchner Konzern testet gerade in Italien einen eigenen Payment-Dienst, der auf einer App basiert. Sie heißt Prime und lässt sich in stationären Geschäften verwenden, um kontaktlos zu bezahlen.

Möglicher Start in Deutschland

Bei der Entwicklung dieses Services arbeiteten der Kreditkartenanbieter Visa und Wirecard mit. Die Prime-App zeichnet sich dadurch aus, dass die Zahlungen versichert sind und die Möglichkeit bieten, an einem Treueprogramm teilzunehmen. Wie verschiedene Medien berichten, spielt die Allianz mit dem Gedanken, den Service auch in Deutschland einzuführen. So zitiert das Handelsblatt zum Beispiel den Vorstandschef Klaus-Peter Röhler, der daran glaubt, dass die Prime App hierzulande gut ankommen würde: „Es ist ein sehr innovativer Bezahlservice, der attraktiv für den deutschen Markt sein kann.“

Keine Ambitionen im Bankgeschäft

Punkten will die Allianz auf dem neuen Terrain mit einer integrierten Sicherheitstechnologie, die es den Kunden ermöglicht, beim Bezahlvorgang keine Kontendaten offenzulegen. Das bedeutet aber nicht, dass der Münchner Konzern selbst kein Interesse an Informationen über seine Kunden hat. Die will er durchaus mit seinem Payment-Dienst sammeln. Denn diese sollen ihm nach eigenen Aussagen dazu verhelfen, bessere Versicherungsangebote zu unterbreiten. Ins Bankgeschäft drängt es den Konzern aber nicht, wie es heißt.

Neue Predictive Basket-Technologie von Fact-Finder sagt komplette Einkaufsliste vorher

Milch, Spülmittel, Vitamintabletten: Wer Lebensmittel, Drogeriewaren oder Medikamente im Internet einkauft, braucht solche Produkte normalerweise regelmäßig – und in bestimmten Abständen. Diese alltäglichen Dinge aber immer wieder aufs Neue im Shop zu suchen und einzeln in den Warenkorb zu legen, ist nicht nur nervtötend, sondern auch zeitaufwändig: Einer Untersuchung der Jatuso GmbH zufolge dauert es länger, den Samstagmorgen-Familieneinkauf online zu erledigen als zum Supermarkt zu fahren. Viel praktischer wäre es da doch, wenn ein mitdenkender und lernfähiger elektronischer Helfer die entsprechende Einkaufsliste jederzeit tagesaktuell zusammenstellt.

Genau hier setzt Predictive Basket, der vorausschauende Warenkorb, von FACT-Finder an. Der elektronische Helfer stellt automatisch die aktuelle Einkaufsliste für jeden Kunden zusammen. Er lernt die Gewohnheiten und weiß, welcher Artikel wann gebraucht wird. Statt lange zu suchen, zieht der Kunde dann seine Wunschprodukte einfach von der Vorschlagsliste in den Warenkorb, und der Einkauf ist im Handumdrehen erledigt.

Predictive Basket errechnet, welche Artikel heute voraussichtlich benötigt werden, indem die Technologie mittels künstlicher Intelligenz aus dem bisherigen Verhalten jedes einzelnen Kunden und auch aller anderen Kunden lernt. FACT-Finder hat das Verfahren zum Patent angemeldet.

Nicht „einkaufen“, sondern „haben wollen“

Die Notwendigkeit dieses neuen Ansatzes liegt auf der Hand, wenn man die Ergebnisse zweier Forscher betrachtet, die das Verhalten der Käufer analysiert haben. Prof. Barry Schwartz zeigte in „The Problem of Choice“, dass Menschen mit zu vielen Möglichkeiten nicht nur weniger kaufen, sondern auch weniger glücklich mit ihrem Kauf sind als diejenigen, die nicht so viel Auswahl hatten. Prof. Hans Baumgartner von der Penn State University präsentiert den Baumgartner-Würfel mit drei Dimensionen von Kaufentscheidungen. Das Einkaufen von Lebensmitteln passt in den Subcube „low involvement, planned, needed“. Diese Art von Produkten wollen Kunden nicht „einkaufen“; sondern einfach „haben“. Die neue vorausschauende Technologie von FACT-Finder erfüllt die Anforderungen beider Forscher.

„Bisher haben wir mit Machine Learning meist nur das Gewohnte besser gemacht“, so Carsten Kraus, CEO von FACT-Finder. „Die neuen Technologien ermöglichen aber auch, grundlegende Herangehensweisen anders zu denken – das haben wir hier getan. Mit dem Predictive Basket machen wir den Online-Supermarkt für Stammkunden radikal bequemer als den Offline-Einkauf. Da zugleich auch die Logistik aufholt, ist jetzt alles bereit für den kompletten Umbau des Lebensmittel-Einzelhandels“.

Auch im B2B-Shop eine große Hilfe

Oft müssen Einkäufer immer wieder die gleichen Produkte beschaffen und möchten nicht jedes C-Teil einzeln suchen. In diesem Fall ist es von großem Vorteil, wenn ein B2B-Online-Shop sofort die aktuell benötigten Produkte vorschlägt. Der Einkäufer schiebt sie dann nur noch per Drag-and-Drop in den Warenkorb.

Vom Handy in den Kleiderschrank – EHI-Studie „Omnichannel-Commerce 2018“

Das begehrte Shirt ist zu klein, aber die passende Größe im Geschäft nicht mehr vorhanden. Oft ist das kein Grund, auf das entdeckte Kleidungsstück zu verzichten – eine schnelle Bestandsabfrage über das Handy und das Produkt ist auf dem Weg in den eigenen Kleiderschrank. Von den Top-1.000-Onlineshops sind es über ein Viertel, die in ihrem stationären Geschäft Omnichannel-Services wie Instore-Order anbieten. Die Implementierung der Anwendungen ist jedoch komplex und setzt eine gute Verzahnung von Online- und Offline-Warenwirtschaft voraus. Deswegen ist ein umfassendes Omnichannel-Portfolio für die meisten Shops noch Zukunftsmusik, so die aktuelle EHI-Studie „Omnichannel-Commerce 2018“.

©EHI Retail Institute e. V. 2018

Je größer, desto omni

Es sind insbesondere größere, umsatzstarke Onlineshops, die eine Omnichannel Strategie verfolgen. Innerhalb der 100 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland betreiben 42 Unternehmen Omnichannel als das vorherrschende Mehrkanal-Modell. 37 sind reine Online-Pureplayer und 21 Anbieter setzen auf Multichannel.

Nach Umsätzen gegliedert setzen von den 62 Online-Händlern mit einem Jahresumsatz über 100 Mio. Euro 28 auf Omnichannel, 14 auf Multichannel und 20 auf Singlechannel. Bei den kleineren Shops mit einem Umsatz bis 10 Mio. Euro dreht sich das Verhältnis und nur noch 112 von 510 Unternehmen bieten Omnichannel-Services.

Service in Grenzen

Von den Top-1.000 Onlineshops in Deutschland verfolgen 274 ein Omnichannel-Konzept. Die Verbreitung der entsprechenden Dienste ist aber noch gering. Nur Click & Collect ist bei fast allen (250) im Angebot, allerdings gilt das nur für das Bezahlen online. Das Serviceangebot mit kombinierter Filial-Bezahlung bieten 152 Shops ihren Kunden und Instore-Return – also online bestellte Ware in der Filiale zurückzugeben – ist nur bei 125 Händlern möglich. Schon vor zwei Jahren bewertete ein Großteil der Händler eine Online-Verfügbarkeitsanzeige als wichtig, faktisch bieten den Service aber nur 121 Onlineshops an. Die Möglichkeit, eine Onlineshop-Bestellung bspw. via Mitarbeiter Tablet durchzuführen, die sogenannte Instore-Order, hat sich erst bei 41 der 274 Händler durchgesetzt. „Grund für das dürftige Angebot ist vermutlich die hohe Komplexität bei der Implementierung der einzelnen Services“, so Christoph Langenberg, Projektleiter E-Commerce. „Die Online-Verfügbarkeitsanzeige beispielsweise setzt eine gute Verzahnung von Online- und Offline Warenwirtschaft voraus“.

©EHI Retail Institute e. V. 2018

Infos auf den zweiten Blick

Wer Informationen über die angebotenen Omnichannel-Services haben möchte, muss in vielen Shops etwas genauer hinsehen. Von den untersuchten Diensten ist Click & Collect mit Online-Bezahlung bei 122 Unternehmen (von 250) auf der Startseite zu finden. Generell sind Angaben zum Service häufig nicht direkt zu sehen und für eine Auflistung aller Angebote muss der Kunde – wenn überhaupt – ganz herunter scrollen.

Interaktive Grafik mit den Top-Omnichannel-Shops in Deutschland

Unter diesem Link erreichen Sie die interaktive Grafik mit den Top-Omnichannel-Shops in Deutschland. Abgebildet sind alle Omnichannel-Händler mit mindestens 10 Filialen, deren Onlineshop im Geschäftsjahr 2016 mehr als 5 Mio. Euro Umsatz erzielt hat. Die Top-Omnichannel-Shops lassen sich nach Branche, Anzahl der Services und der durchschnittlichen Positionierung dieser Services auf der Website filtern. Außerdem lässt sich über die untere Menüleiste der Grafik ein Einbettungscode abrufen, mit dem die Infografik in die eigene Website eingebettet werden kann, sodass Nutzer hier selbst verschiedene Ansichten wählen können.

Datenbasis: Analyse von 274 Cross- und Omnichannel-Shops in Deutschland basierend auf den Top-1.000 Onlineshops. Von Dezember 2017 bis Februar 2018 wurden die Verbreitung und Kommunikation der Omnichannel-Services untersucht. Bei den Umsätzen handelt es sich um Beträge aus dem Geschäftsjahr 2016.

Postident E-Signing – medienbruchfrei und sicher digital unterschreiben

Die Deutsche Post erweitert mit Postident E-Signing ihr Portfolio im Identitätsmanagement um eine digitale Unterschriftenlösung. Für Kunden wird damit eine rechtswirksame und nutzerfreundliche Lösung zur vollständigen digitalen Abwicklung von Vertragsabschlüssen mit und ohne Schriftformerfordernis geschaffen. Mit dem Produktstart ist die Deutsche Post ein qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter (VDA) und wurde in die nationale Vertrauensliste der Bundesnetzagentur aufgenommen. Zudem konnte die Deutsche Post bereits namhafte und große Kunden wie Volkswagen Financial Services und HypoVereinsbank für Postident E-Signing gewinnen.

Postident E-Signing ermöglicht Geschäftskunden medienbruchfreie, voll digitale und effiziente Geschäftsabläufe, die Kosten sparen und die Anzahl der Geschäftsabschlüsse erhöhen. Privatkunden können verbindliche Willenserklärungen einfach und sicher über das POSTID Portal abgeben.

Privatkunden können verbindliche Willenserklärungen einfach und sicher über das POSTID Portal abgeben.©DHL 2018

„Postident E-Signing ist ein weiterer, wichtiger Schritt in der Digitalisierungsstrategie der Deutschen Post. Unsere Lösung für digitale Vertragsunterschriften vereinfacht den Registrierungs- und Antragsprozess zahlreicher Online-Dienstleistungen. Damit können Kunden sich über unseren Dienst nicht nur online identifizieren, sondern auch Verträge einfach, sicher und papierlos unterschreiben“, so Ole Nordhoff, CEO Post Deutschland & Brief International der Deutschen Post.

Die digitale Unterschrift ist eine Signaturlösung, die auf einem qualifizierten elektronischen Zertifikat basiert. Die Lösung der Deutschen Post stellt ein Novum im deutschen Markt dar, da sowohl die Identifizierung des Unterzeichnenden als auch die Zertifikatserstellung als Vertrauensdienst aus einer Hand kommen. Damit ist Postident E-Signing sehr einfach und nutzerfreundlich in der Anwendung, es ist kein zusätzliches Vertragsverhältnis mit einer dritten Partei für Geschäfts- oder Privatkunden erforderlich.

Die Erzeugung einer digitalen Unterschrift ist denkbar einfach: Nach dem Start auf der Website des Geschäftskunden wird der Privatkunde automatisch auf das POSTID-Portal der Deutschen Post geführt. Dort wird er zunächst anhand des digitalen Verfahrens „Postident durch Videochat“ am PC oder in der „Postident App“ GwG-konform identifiziert. Dies erfolgt zur sicheren Zuordnung seiner Person zur nachfolgenden digitalen Unterschrift. Im Anschluss werden ihm die zu signierenden Dokumente zur Prüfung angezeigt. Nach Prüfung der Dokumente gibt der Privatkunde seine digitale Unterschrift durch Eingabe einer SMS-TAN frei. Zum Abschluss des Prozesses wird der Privatkunde wieder auf die Website des Geschäftskunden zurückgeführt.

Ermöglicht wird Postident E-Signing durch die EU-Verordnung eIDAS, die seit dem 1. Juli 2016  den gültigen Rechtsrahmen für qualifizierte elektronische Signaturen europaweit einheitlich regelt. Zum Nachweis der Erfüllung der hohen Rechts- und Sicherheitsanforderungen der Verordnung wurde Postident E-Signing durch eine anerkannte Konformitätsbewertungsstelle (datenschutz cert GmbH) umfangreich geprüft und positiv bewertet.

Postident E-Signing ist neben POSTIDENT in der Filiale, mit dem elektronischen Personalausweis, durch Video, Foto oder Postbote ein weiteres Verfahren der Deutschen Post für die sichere Online- und Offline-Identifizierung über das POSTID-Portal.

Holz & Co. im Garten: Holzprodukte dominieren, werden aber durch andere Materialien bedrängt

Der neue Branchenfokus „Holz & Co. im Garten” des IFH Köln in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Garten (IVG) e. V. zeigt: Das Naturprodukt Holz dominiert mit insgesamt 70 Prozent den knapp 1,5 Milliarden Euro großen Markt, steht aber im Wettbewerb mit anderen Materialien, die in den vergangenen Jahren leicht an Bedeutung gewonnen haben.

Der Branchenfokus analysiert den Markt vor dem Hintergrund des jeweiligen Einsatzzwecks ganzheitlich, da in der klassischen Definition Substitute aus anderen Materialien nicht berücksichtig werden. Am Beispiel Gartenhäuser/Gerätehäuser lässt sich dieser Ansatz verdeutlichen: Während bei der traditionellen Marktabgrenzung nur Holzhäuser betrachtet würden, umfasst eine ganzheitliche Betrachtung auch Häuser aus Metall und Kunststoff.

©IFH Köln 2018

Naturprodukt „Holz“ erfreut sich aktuell großer Beliebtheit

Insgesamt belief sich das Marktvolumen für Holz & Co. im Garten im Jahr 2017 auf 1.480 Millionen Euro zu Endverbraucherpreisen. Bezogen auf die Produkte aus Holz, also dem Markt in seiner „traditionellen“ Abgrenzung, kann für 2017 ein Marktvolumen in Höhe von 1.027 Millionen Euro festgestellt werden. Der sich für den Gesamtmarkt somit ergebende Anteil von Holzprodukten in Höhe von 70 Prozent differiert aber sehr deutlich zwischen den Warengruppen. So bewegen sich hier die Anteile zwischen knapp 50 Prozent bei Zäunen/Sichtschutz bis hin zu rund 95 Prozent bei Boden-/Konstruktionshölzern.

„Über den gesamten Betrachtungszeitraum 2013 bis 2017 verzeichnet das Segment, Holz & Co. im Garten‘ eine grundsätzlich positive Entwicklung. Vergleicht man die beiden genannten Jahre, ist ein Umsatzzuwachs in Höhe von immerhin acht Prozent festzustellen. Dieser wäre sogar noch höher ausgefallen, wenn im vergangenen Jahr 2017 nicht ein geringfügiger Umsatzrückgang zu verzeichnen gewesen wäre”, erklärt Christian Lerch, Senior Consultant am IFH Köln.

Der Blick auf die sechs untersuchten Warengruppen zeigt, dass mit den Bereichen Zäune/Sichtschutz, Boden-/Konstruktionshölzer und Gartenhäuser (inkl. Gerätehäuser) drei große Segmente existieren, die rund 80 Prozent des Umsatzvolumens auf sich vereinen. Bezüglich der Marktentwicklung erwiesen sich im Betrachtungszeitraum Boden- und Konstruktionshölzer am dynamischsten. Das Segment, welches unter anderem Produktgruppen wie Terrassendielen, Terrassenfliesen/Holzpflaster und Gartenkonstruktionshölzer umfasst, trug damit am stärksten zu positiven Gesamtmarktentwicklung bei. Aber auch die anderen Warengruppen konnten im Betrachtungszeitraum 2013 bis 2017 ihre Umsätze ausbauen.

Über die Studie
Der „Branchenfokus Holz & Co. im Garten“, Jahrgang 2018 des IFH Köln liefert folgende Daten:

  • Marktvolumina Holz & Co. im Garten 2013 bis 2017
  • 6 Warengruppen – Entwicklungen und Wachstumstreiber
  • Aufteilung in Holzprodukte und sonstige Materialien
  • Vertriebsstrukturen 2013 bis 2017
  • 6 Vertriebsformate – Entwicklungen, Vertriebswegeprofile und Wachstumstreiber
  • Marktprognose: Warengruppen- und Vertriebswegeentwicklung bis 2022
  • Onlinemarktvolumen

Die Studie kann über den IFH-Shop bezogen werden.

EHI Dossier: Geklickt, gekauft und retourniert

Retouren sind im E-Commerce keine Seltenheit, denn der Kunde kann die Passform, die Haptik, die Qualität erst dann richtig prüfen, wenn er das Produkt in den Händen hält. In einigen Sortimenten sind sie somit Bestandteil des Auswahlprozesses und des Geschäftsmodells, so z. B. im Modebereich. Aber was passiert mit retournierten Waren? Natürlich versuchen Händler, die retournierten Artikel als A-Ware zu verkaufen. Knapp über die Hälfte (51 Prozent) der Befragten können 80 oder mehr Prozent der retournierten Artikel als A-Ware wiederverkaufen. Vergleichsweise wenige Händler – aber dennoch immerhin fast 10 Prozent der Befragten mit einer Retourenquote von über null Prozent – können gar keine oder nur vereinzelt Artikel wiederverkaufen.

Aus der Die EHI-Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2018“
©EHI Retail Institute e. V. 2018

„Händler möchten Retouren natürlich so gering wie möglich halten, das ist aber nicht immer möglich.  Bei retournierter Ware lässt der Zustand der Artikel einen Wiederverkauf als A-Ware nicht immer zu“, kommentiert Andreas Kruse, Director Business Development beim EHI.

Aus der Die EHI-Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2018“
©EHI Retail Institute e. V. 2018

Fast ein Drittel (32 Prozent) der befragten Händler mit einer Retourenquote von über null Prozent bittet in bestimmten Fällen die Kunden sogar, die Artikel trotz Retourenanmeldung und -gutschrift nicht zurückzusenden. Denn eine Rücksendung von Artikeln, die ohnehin nicht aufbereitet und wieder vermarktet werden können, würde nur unnötige Kosten verursachen und wäre daher wirtschaftlich nicht sinnvoll. Händler, die ihre Kunden bitten, bestimmte Artikel trotz Retourenanmeldung nicht zurückzusenden, sind in sämtlichen untersuchten Produktsegmenten zu rund einem Viertel bis zu rund einem Drittel vertreten.

Aus der Die EHI-Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2018“
©EHI Retail Institute e. V. 2018

Die größten Kostentreiber im Retourengeschäft sind die Qualitätskontrolle und Identifikation der Artikel, Porto und Transportkosten sowie die Aufbereitung der Artikel.

Aus der Die EHI-Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2018“
©EHI Retail Institute e. V. 2018

Um Retouren zu vermeiden optimieren Händler die Abläufe im Online-Verkauf (Produktinformation, Bilder etc.) bzw. legen einen Retourenschein bei, um den Prozess für den Kunden so einfach wie möglich zu machen.

Aus der Die EHI-Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2018“
©EHI Retail Institute e. V. 2018